Lucky 31 Wetten: Diese Wettanbieter bieten das System mit 31 Wetten

Updated Oktober 2026
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Stand: Oktober 16, 2026 – geprüft gegen die Whitelist der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL, Stand 02.10.2026).

Fünf Fußbälle in einem Bogen auf einem Rasen, von schräg oben im weichen Abendlicht fotografiert.
Die Lucky 31 ist eine Full-Cover-Wette mit fünf Auswahlen, bei der die Einzelwetten eingeschlossen sind.

Die Lucky 31 ist eine vergleichsweise altehrwürdige Idee des englischen Buchmacherhandwerks: ein Full-Cover-System, das fünf Tipps zu einem Bündel aus 31 Wetten verschnürt – inklusive aller Einzelwetten, aller kleineren Mehrfachkombinationen und einer Fünfer-Kombi. Wer sie spielt, wettet nicht fünfmal, sondern einunddreißigmal – nur dass dieselben fünf Auswahlen in jeder dieser Linien auftauchen. Was sich nach einer besonders schlauen Idee anhört, ist bei näherer Betrachtung eine Wette mit einer enormen Spreizung zwischen maximalem Gewinn und dem, was am Ende tatsächlich ankommt, wenn nur drei oder vier der fünf Tipps sitzen. Die folgende Seite ordnet ein, was die Lucky 31 rechnerisch ist, welche Anbieter sie auf der deutschen Whitelist führen, welche Regeln dort jeweils gelten und was sie unter dem Strich kostet – inklusive Wettsteuer, GGL-Einlagendach und der Frage, wie ein Leser überhaupt prüft, ob ein Anbieter hierzulande legal ist.

Wettmärkte und Quoten: wie aus fünf Auswahlen 31 Wetten werden

Eine Lucky 31 gehört zur Familie der Full-Cover-Wetten, also der Systeme, bei denen jede Auswahl mit jeder anderen kombiniert wird. Bei fünf Auswahlen sind das rechnerisch fünf Einzelwetten, zehn Doppel, zehn Dreier, fünf Vierer und eine Fünfer-Kombi – fünf plus zehn plus zehn plus fünf plus eins ergibt 31. Wer eine Auswahl verliert, gewinnt trotzdem noch, sofern die Linien, in denen die verlorene Auswahl nicht enthalten ist, durchgehen. Genau diese Eigenschaft ist der Reiz und die Falle zugleich: Schon ein einziger Fehltritt kippt die großen Kombinationen, während die Singles stehen bleiben.

Die Quoten jedes Tipps multiplizieren sich innerhalb jeder Linie zu einer Gesamtquote dieser Linie. Für die Auszahlung zählt nur die jeweilige Linie, in der die richtigen Auswahlen sitzen – der Gesamtschein setzt sich also aus vielen Einzelwetten zusammen, die jeweils für sich gewinnen oder verlieren. Wer das Volumen beisammen hat, braucht entweder viel Geduld beim Tippen oder einen Rechner, der die 31 Linien aus den fünf Quoten baut. ODDSET, das einzige staatliche Angebot auf der Liste, führt die Systemtabelle direkt mit: System „ALL“ mit fünf Tipps ergibt dort 31 Wetten (sieben davon ohne die Einzelwetten, je nach Spielart). Das ist nicht magisch, sondern schlicht die mathematische Definition einer Full-Cover-Wette mit fünf Auswahlen.

Die Kehrseite ist, dass die 31 Linien anteilig vom Gesamteinsatz bezahlt werden. Wer einen Euro pro Linie setzt, gibt 31 Euro aus. Bei einem günstigen Schein mit einer durchschnittlichen Quote von 2,50 liegt der rechnerische Erwartungswert jeder Linie – abhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit – deutlich unter dem Einsatz. Die Lucky 31 ist also kein Trick, um die Buchmachermarge zu umgehen; sie ist eine Wette, in der die Marge 31-mal anfällt. Wer das nicht auf dem Schirm hat, sieht in der Gewinnzeile einen Betrag, der nur entstehen kann, wenn alle fünf Auswahlen in mehreren Linien gleichzeitig sitzen – und übersieht, wie viel er dafür an den 30 anderen Linien verloren hat.

Grundlagen und Einordnung: Aufbau, Reihenfolge, Rechenweg

Wer mit einer Lucky 31 beginnt, wählt zunächst fünf Tipps aus – unabhängig davon, ob sie aus Fußball, Tennis, Handball oder einer anderen Sportart stammen, solange der Anbieter die jeweilige Veranstaltung auf seinem Sportwettprogramm führt. Pro Tipp steht eine eigene Quote, die so übernommen wird, wie sie der Buchmacher anbietet. Aus diesen fünf Quoten baut das System 31 Wetten mit eigenen Gesamtquoten. Der Gesamteinsatz des Scheins ist 31-mal so hoch wie der Einsatz pro Linie, weil jede der 31 Linien einzeln bewettet wird.

Ein Taschenrechner und ein Notizbuch mit handschriftlichen Zahlenreihen auf einem Schreibtisch neben einem Kugelschreiber.
Laut der Systemtabelle von ODDSET ergibt das System „ALL“ bei fünf gewählten Tipps 31 Wetten (Einzelwetten, alle Systeme und die Kombiwette zusammen).

Die Auszahlung folgt einem einfachen Muster: jede Linie wird einzeln bewertet. Verlorene Linien bringen null, gewonnene Linien bringen Einsatz mal Gesamtquote der Linie. Wer die fünf Auswahlen alle trifft, gewinnt alle 31 Linien; wer vier davon trifft, verliert die Fünfer-Kombi, behält aber alle Vierer mit der jeweils ausgefallenen Auswahl sowie die Linien, die diese Auswahl nicht enthalten. Wer nur zwei Tipps trifft, gewinnt die beiden Einzelwetten, die passenden Doppel und alle Linien darunter – das war es. Der Charme einer Lucky 31 liegt genau in diesem Verlauf: Es gibt eine Auszahlung in praktisch jedem Szenario, das nicht in einem Totalverlust endet. Der Haken ist, dass die Auszahlung in den mittleren Szenarien – drei oder vier Richtige – selten den Gesamteinsatz deckt, weil die großen Kombinationen fehlen und die kleinen Linien die Marge nicht kompensieren.

Ein Rechner, der die 31 Wetten auseinanderzieht, hilft vor allem bei zwei Fragen: Welche Linien gewinnen in welchem Szenario? Und welcher Restbetrag bleibt übrig, wenn einzelne Auswahlen kippen? Wer ohne Rechner spielt, schätzt beides erfahrungsgemäß zu optimistisch. Wer den Rechner nutzt, sieht: Der Wert der Wette steckt fast vollständig in den Linien mit vier und fünf richtigen Auswahlen; die 26 Linien darunter sind das Eintrittsgeld, das bei jeder anderen Wette auch anfällt.

Beispielrechnung: drei Auswahlen treffen

Wer einen Euro pro Linie setzt, wettet 31 Euro. Bei fünf Auswahlen mit den angenommenen Quoten 1,50, 2,00, 2,50 und zwei weiteren ergeben sich 31 Linien mit eigenen Gesamtquoten. Trifft der Spieler drei der fünf Auswahlen, gewinnen die Einzelwetten der drei Richtigen, die drei Doppel, die sich aus den Richtigen bilden, und der eine Dreier, der aus den Richtigen zusammengesetzt ist – zehn Linien, die jeweils ihren eigenen Bruttogewinn auszahlen. Im günstigsten Fall – es sind ausgerechnet die drei höchsten Quoten – übersteigt die Summe dieser zehn Linien den Verlust der übrigen 21 Linien knapp. Im ungünstigsten Fall – die drei Richtigen tragen ausgerechnet die niedrigsten Quoten – bleibt unter dem Strich ein Minus. Eine Lucky 31 ist also keine Wette, die man „halb gewinnt“; sie ist eine Wette, deren Auszahlung extrem davon abhängt, welche Tipps in welcher Reihenfolge sitzen.

Rechtslage und Lizenz: was die deutsche Erlaubnis für Lucky-31-Spieler bedeutet

Die Rechtsfrage rund um die Lucky 31 ist identisch mit der Rechtsfrage rund um jede andere Sportwette in Deutschland: Der Anbieter braucht eine deutsche Erlaubnis, sonst darf er hierzulande keine Wetten anbieten. Erteilt wird diese Erlaubnis von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit Sitz in Halle (Saale). Sie beruht auf § 9 Abs. 8 des Glücksspielstaatsvertrags 2021, der die amtliche Whitelist als einziges Mittel vorsieht, um eine gültige Erlaubnis zuverlässig zu erkennen. Die Liste wird auf der Website der Behörde veröffentlicht; ein Stand vom 02.10.2026 weist 27 Inhaber einer Sportwetten-Erlaubnis aus – zwei davon führen zusätzlich eine Pferdewetten-Erlaubnis, drei weitere sind ausschließlich im Pferdewettsegment lizenziert. Eine .de-Domain allein beweist noch keine Erlaubnis; geprüft wird ausschließlich über die Whitelist.

Ein Tennisplatz bei Sonnenaufgang, Netz und Linien im Streiflicht, ohne Menschen.
Der Höchstgewinn bei Wettarena kann laut AGB bis zu 250.000 € pro Wettschein und pro Woche betragen; ohne Kundenkonto können Gewinne über 1.999,99 € nicht ausgezahlt werden.

Alle Anbieter in der folgenden Übersicht führen eine Sportwetten-Erlaubnis nach § 9 Abs. 8 GlüStV und sind dort namentlich mit der Domain verzeichnet, die für Sportwetten zugelassen ist. Folgeerlaubnisse, die nach Ablauf der ersten Fünf-Jahres-Periode erteilt wurden, sind in der Liste ebenfalls vermerkt; ein Enddatum führt die Whitelist nicht – wer eine Domain dort findet, darf sie als aktuell erlaubt behandeln, bis die Behörde sie von der Liste nimmt. Die hier genannten Erteilungsdaten sind die im Whitelist-Snapshot von 02.10.2026 ausgewiesenen Daten der ersten Erlaubnis; sie beschreiben den Beginn, nicht das Ende der Erlaubnis.

Anbieter Whitelist-Status Inhaber Erlaubnis seit
MERKUR BETS Whitelist Merkur Bets Malta Limited 06.11.2023
Wettarena Whitelist I.B.C. Sportsbetting Limited 09.10.2020
bwin Whitelist bwin (Deutschland) Limited 09.10.2020
AdmiralBet Whitelist Greentube Betting Malta Limited 09.10.2020
LeoVegas Whitelist LVSports Limited 21.10.2024
Sportingbet Whitelist Sportingbet (Deutschland) Limited 09.10.2020
Tipico Whitelist Tipico Co. Limited 09.10.2020
Betway Whitelist Betway Limited 09.03.2021
ODDSET Whitelist Oddset Sportwetten GmbH 18.11.2020
bet365 Whitelist Hillside (Europe) ENC 09.10.2020

Die Erlaubnis bedeutet für die Spielerin oder den Spieler vor allem drei Dinge: Der Anbieter ist an das deutsche Spielrecht gebunden, er ist im zentralen Sperrsystem OASIS registriert und führt die Limitdatei LUGAS. OASIS ist die bundesweite Sperrdatei für Spielerinnen und Spieler; die GGL-Anbieter prüfen bei Registrierung und Anmeldung, ob ein Eintrag besteht. Wer dort mit einer Selbstsperre von mindestens einem Jahr – oder kürzer, falls ein Zeitraum genannt wurde, mindestens aber drei Monate – geführt wird, kann kein Konto eröffnen. LUGAS ist das Bindeglied für das gesetzliche Einzahlungslimit: 1.000 € pro Kalendermonat über alle Anbieter hinweg sind der Standard; wer wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nachweisen kann, kann auf Antrag bis zu 30.000 € bewilligt bekommen, was die meisten Anbieter aber nur in Ausnahmefällen gewähren. Die monatliche Senkung gilt sofort, die Erhöhung frühestens nach sieben Tagen.

Was eine gültige Erlaubnis konkret ändert

Eine deutsche Erlaubnis bindet den Anbieter an die Regeln des Glücksspielstaatsvertrags: Identifizierung per Video-Ident oder Post-Ident vor der ersten Auszahlung, ein Konto pro Person, Zahlungen nur von einem Konto, das auf den eigenen Namen bei einem Geldwäschegesetz-pflichtigen Institut läuft. Kryptowährungen und anonyme Prepaid-Lösungen sind damit in lizenzierten deutschen Angeboten tabu. Wer diese Spielregeln akzeptiert, bekommt im Gegenzug ein System, das seine Einlagen im insolvenzgeschützten Treuhandkonto führt und Guthaben bei Kontoschließung innerhalb von fünf Werktagen ohne Gebühr auszahlt. Offshore-Anbieter – also Marken mit Lizenzen aus Curaçao, Anjouan oder Malta ohne deutsche Whitelist-Erlaubnis – haben an dieser Architektur keinen Anschluss: kein OASIS, kein LUGAS, keine eigene Limitdatei, keine deutsche Rechtsdurchsetzung im Streitfall.

Die GGL hat im September 2026 explizit vor Angeboten ohne deutsche Erlaubnis gewarnt; gleichzeitig läuft vor dem Europäischen Gerichtshof ein Verfahren, das die Frage aufwirft, ob Spielerinnen und Spieler von Anbietern ohne deutsche Lizenz ihre Einsätze zurückfordern können. Der Bundesgerichtshof hatte die Frage im Juli 2024 dem EuGH vorgelegt; der Generalanwalt hat im März 2026 in seinen Schlussanträgen eine Rückzahlung grundsätzlich für möglich gehalten, mit Ausnahme von Zeiten, in denen die Behörde zugesichert hat, die Lizenzpflicht nicht durchzusetzen. Kein EuGH-Urteil liegt vor; ein Anspruch auf Rückzahlung ist damit keine Selbstverständlichkeit und schon gar kein Versprechen, das eine Wettplattform ihren Kundinnen und Kunden geben darf.

Verantwortungsvolles Spielen: warum die Spielerarchitektur für Lucky-31-Spieler besonders zählt

Die Lucky 31 ist eine Wette mit hohem Gesamteinsatz und einer langen Verlustserie, bevor überhaupt ein Gewinn sichtbar wird. Das gesetzliche Einzahlungslimit von 1.000 € pro Monat ist deshalb nicht nur eine Spielerschutzregel, sondern eine Rechenbremse: Wer mehrere Systeme parallel spielt, kommt mit dem Standardlimit schnell an die Decke, vor allem, weil das Limit Anbieter-übergreifend gilt und nicht pro Plattform. LUGAS führt jeden Versuch, eine Einzahlung oberhalb der Grenze zu leisten, zurück – und wer parallel auf mehreren Plattformen spielt, wird über die Aktivitätsdatei ohnehin erkannt, weil paralleles Spielen ausdrücklich verboten ist.

Das Sperrsystem OASIS setzt eine schärfere Grenze: Wer sich selbst sperren lässt, ist auf jeder lizenzierten Plattform in Deutschland gesperrt, nicht nur bei einem Anbieter. Die Sperre dauert mindestens ein Jahr, wenn kein Zeitraum genannt wird; wer aktiv einen Zeitraum nennt, kann auf mindestens drei Monate verkürzen. Wer nur eine Pause braucht, ohne sich sperren zu lassen, kann den Panikbutton nutzen, der für 24 Stunden jede Wette und jede Einzahlung sperrt. Für eine Wette wie die Lucky 31, die einen ruhigen Kopf bei der Auswahl der fünf Tipps verlangt, ist diese Atempause oft der billigere Weg als eine Selbstsperre, die man anschließend nicht mehr zurücknimmt.

Wer auf einer Plattform ohne deutsche Erlaubnis spielt, hat keinen Zugriff auf OASIS, keine gemeinsame Limitdatei und keine deutsche Rechtsdurchsetzung. Die GGL warnt ausdrücklich vor solchen Angeboten; die hier aufgeführten Anbieter sind alle Whitelist-Inhaber und unterliegen der deutschen Aufsicht. Offshore bleibt möglich, aber nicht legal; wer dennoch dort spielt, sollte sich bewusst sein, dass er ohne die deutsche Spielerarchitektur spielt – mit allen Vor- und Nachteilen, die das mit sich bringt.

Betway

Betway zählt zu den Anbietern, die das System-Thema offensiv aufspannen – Konfigurator+ kombiniert Auswahlen aus verschiedenen Partien und ist im Fußball der bekannteste Anwendungsfall. Für die Lucky 31 heißt das: Wer seine fünf Tipps aus mehreren Spielen zusammensetzt, bewegt sich genau in dem Spielfeld, in dem Betway ohnehin stark ist. Der Cash-Out ist bei Betway über das grüne Symbol unter „Meine Wetten“ erreichbar; ausgezahlt werden kann der gesamte Betrag oder ein Teil. Bei Systemwetten ist Cash Out allerdings nicht selbstverständlich freigeschaltet – wer mitten im Schein aussteigen will, sollte vorab prüfen, ob die Option überhaupt angeboten wird. Die Whitelist führt Betway Limited mit Erlaubnis seit 09.03.2021 und Folgeerlaubnis vom 23.12.2022. Wer in einer App wettet, surft auf einer Plattform, die zu den vollständig übersetzten im deutschen Markt gehört. Für Lucky-31-Spieler bedeutet das vor allem: keine fremdsprachigen Stolperfallen, ein eingespielter Konfigurator und ein Cash-Out, der – wo verfügbar – den Schaden einer kippenden Auswahl abfedert.

bwin

bwin ist die Marke, an der kein Sportwetten-Vergleich vorbeikommt – sowohl im Marketing als auch im Regelwerk. Die Sportwetten-App bietet Cashout (manuell und automatisch), Live-Streams und Live-Statistiken, dazu Kombi-Boost und Quoten-Boost. Für die Lucky 31 ist die Kombi-Boost-Funktion interessant: Wer auf einer Fünfer-Kombi alle fünf Auswahlen trifft, kann mit einem prozentualen Aufschlag auf die Gewinnsumme rechnen, dessen Höhe von der Anzahl der Auswahlen abhängt. Wer mit einer Auswahl danebenliegt und „nur“ den Vierer trifft, fällt aus dem Boost heraus – das ist Teil des Geschäfts. Die Whitelist führt die bwin (Deutschland) Limited mit Erlaubnis seit 09.10.2020 und Folgeerlaubnis vom 23.12.2022. Für Spielerinnen und Spieler, die mit dem Handy tippen, ist bwin eine der runden Lösungen; wer dagegen ein deutsches Wort wie „Wettschein“ im Menü sucht, wird es bei bwin finden – die Benutzeroberfläche gehört zu den lokalisierten im Markt.

Sportingbet

Sportingbet fällt durch seine konsequente Anwendung der Wettsteuer auf: 5 % des Bruttogewinns (Einsatz × Quote) werden bei jeder gewonnenen Wette einbehalten – § 17 des Rennwett- und Lotteriegesetzes ist die rechtliche Grundlage, die Sportingbet in seinen Wettregeln offen ausweist. Für eine Lucky 31 bedeutet das: Auf jede der 31 Linien, die am Ende gewinnt, wird die Steuer einbehalten – nicht auf den Einsatz, sondern auf den Bruttogewinn. Bei kleinen Quoten schluckt die Steuer einen überproportionalen Anteil. Wer das wissen will, rechnet es sich vor der Wette durch; wer es nicht weiß, wundert sich über die Auszahlung. Cash Out ist bei Sportingbet nur bei Einzel- und Kombiwetten möglich, nicht bei Systemwetten – wer mitten im Schein aussteigen will, hat hier keine Möglichkeit. Die Whitelist führt die Sportingbet (Deutschland) Limited mit Erlaubnis seit 09.10.2020 und Folgeerlaubnis vom 21.12.2022. Der Höchstgewinn pro Sportwette liegt laut AGB bei 100.000 €, über sieben Tage hinweg bei 250.000 € netto – ein Limit, das eine Lucky 31 selten erreicht, das aber bei sehr hohen Quoten plötzlich greifen kann. Für Spielerinnen und Spieler, die den Steuerabzug klar lesen wollen, ist Sportingbet die ehrlichste Adresse.

Tipico

Tipico ist die Marke mit der größten Offline-Präsenz in Deutschland – Kioske, Annahmestellen, Werbung im Stadion. Die Tipico Co. Limited sitzt in Malta, ist aber seit 09.10.2020 auf der Whitelist und unterliegt damit dem vollständigen deutschen Regelwerk. Für die Lucky 31 ist Tipico vor allem deshalb interessant, weil die Marke das deutsche Wettpublikum aus dem Effeff kennt und ihre Benutzeroberfläche konsequent darauf zuschneidet. Wer eine Fünfer-Kombi tippt, kann mit dem Kombi-Boost rechnen, dessen Höhe von der Anzahl der Auswahlen abhängt. Wer bei der Fünfer-Kombi den vollen Boost mitnimmt, hat eine Gewinnzeile, die in den Werbeversprechen der Branche gern als ideale Gewinnmöglichkeit angepriesen wird – in Wahrheit ist sie nichts weiter als eine Fünfer-Kombi, bei der alle fünf Auswahlen eintreffen müssen, wobei das Risiko eines Totalverlusts bei jeder Wette besteht. Für Spielerinnen und Spieler, die bei Tipico eine Lucky 31 spielen wollen, gilt: Wer die Marke aus dem Kiosk kennt, wird im Online-Angebot dieselben Quoten und denselben Service finden – nur ohne den Weg um die Ecke.

LeoVegas

LeoVegas tritt in Deutschland seit 21.10.2024 mit eigener Sportwetten-Erlaubnis auf; die LVSports Limited führt die Marke auf der Whitelist. Wer LeoVegas kennt, kennt die Marke vor allem aus dem Casino-Bereich – der Sportwetten-Auftritt ist die jüngere Hälfte des Geschäfts. Für die Lucky 31 bedeutet das: ein Mobil-Angebot, das technisch auf dem Stand der Casino-Plattform ist, und ein Sportwettenprogramm, das nicht in jeder Sportart die Tiefe eines reinen Sportwetten-Anbieters erreicht. Wer auf den typischen Fußball-Märkten unterwegs ist, findet alles Notwendige; wer exotischere Märkte sucht, wird bei LeoVegas nicht immer fündig. Die Erlaubnis ist sauber, der Anbieter ist in OASIS und LUGAS angeschlossen, die Spielersperren greifen wie bei jeder anderen Whitelist-Marke. Für Lucky-31-Spieler, die auf den großen Sportarten tippen, ist LeoVegas eine funktionale Adresse; wer Nischenmärkte sucht, sollte das Sportwettprogramm vor der Registrierung durchsehen.

AdmiralBet

AdmiralBet steht mit der Greentube Betting Malta Limited auf der Whitelist, Erlaubnis seit 09.10.2020 mit Folgeerlaubnissen vom 13.12.2022 und 29.07.2024. Hinter der Marke steht die österreichische Novomatic-Gruppe, die mit Admiral seit Jahrzehnten im Wett- und Glücksspielgeschäft ist. Für die Lucky 31 bedeutet das: ein Anbieter mit stationärer Verwurzelung, der das Online-Geschäft als Erweiterung versteht. Das Sportwettprogramm deckt die Standard-Märkte ab; Konfigurator-Funktionen sind vorhanden, Cash Out ist in unterschiedlichen Ausprägungen verfügbar. Wer bei AdmiralBet eine Lucky 31 spielt, spielt sie auf einer Plattform, die eher auf Beständigkeit als auf Innovation setzt – die Quoten liegen im Mittelfeld, die Regeln sind klar, die Auszahlung läuft über die Treuhandarchitektur des deutschen Marktes. Für Spielerinnen und Spieler, die einen Anbieter mit klaren Linien und ohne Marketing-Glanz suchen, ist AdmiralBet eine ruhige Wahl.

bet365

bet365 ist auf der Whitelist mit der Hillside (Europe) ENC aus Malta vertreten, Erlaubnis seit 09.10.2020 und Folgeerlaubnis vom 27.12.2022. Der britische Mutterkonzern ist die Referenz im internationalen Sportwetten-Geschäft; im deutschen Markt gehört bet365 zu den Marken mit der größten Tiefe im Wettprogramm. Der Boost für den Wetten-Konfigurator greift bei drei oder mehr Auswahlen und kombinierten Quoten ab 2,00; der Gewinn-Boost für Kombiwetten staffelt sich nach der Zahl der Auswahlen. Für die Lucky 31 heißt das: Wer auf der Fünfer-Kombi alle fünf Auswahlen trifft, profitiert vom vollen Boost; wer mit vier Auswahlen sitzt, bekommt nichts. Das ist hart, aber transparent. Wer bei bet365 eine Lucky 31 spielt, spielt sie auf einer Plattform, die in jeder Hinsicht das Maximale aus dem Wettprogramm herausholt – Märkte, Quoten, Live-Angebote, Konfigurator. Wer die Marke kennt, weiß, was er bekommt; wer sie nicht kennt, sollte vor einer größeren Wette das Kleingedruckte lesen.

ODDSET

ODDSET ist die staatliche Marke im Feld – die Oddset Sportwetten GmbH ist Inhaberin der Whitelist-Erlaubnis seit 18.11.2020 und führt das System „ALL“ mit fünf Tipps in der eigenen Systemtabelle als 31 Wetten aus. Wer bei ODDSET eine Lucky 31 spielt, bekommt die saubere Definition gleich mitgeliefert: Einzelwetten, alle Mehrfachkombinationen und die Fünfer-Kombi – nichts versteckt, nichts hinzugedichtet. Die Quoten liegen unter dem Niveau der reinen Online-Anbieter; dafür ist ODDSET die einzige Marke im Feld, die jederzeit und überall in Deutschland verfügbar ist, von der Annahmestelle bis zur App. Die Wettsteuer wird als 5 % Quotenabschlag auf den Bruttogewinn erhoben – das ist dieselbe Konstruktion wie bei Sportingbet, nur mit einem anderen Etikett. Für Lucky-31-Spieler, die ein klares Regelwerk schätzen und keine Marketing-Versprechen brauchen, ist ODDSET die nüchternste Adresse im Feld. Wer die höchsten Quoten sucht, ist hier falsch; wer die klarste Mechanik sucht, ist hier richtig.

Wettarena

Wettarena gehört zur I.B.C. Sportsbetting Limited und ist seit 09.10.2020 auf der Whitelist, mit Folgeerlaubnis vom 15.12.2022. Der Höchstgewinn kann laut AGB bis zu 250.000 € pro Wettschein und pro Woche betragen – ein Limit, das für die meisten Lucky-31-Spieler irrelevant ist, das aber bei sehr hohen Quoten und mehreren parallelen Scheinen plötzlich greifen kann. Ohne Kundenkonto werden Gewinne über 1.999,99 € nicht ausgezahlt; wer also ohne Verifizierung spielt, läuft in eine harte Obergrenze. Für die Lucky 31 bedeutet das: Vor dem ersten Tipp das Konto verifizieren, sonst riskiert man einen Gewinn, der nicht ausgezahlt wird. Die Plattform ist schlank, die Sportarten-Auswahl konzentriert sich auf das Wesentliche. Für Spielerinnen und Spieler, die ein reduziertes Angebot ohne Spielereien suchen, ist Wettarena eine Alternative zu den großen Marken; die Mechanik der Systemwette läuft dort genau wie anderswo, nur ohne den Marketing-Überbau.

MERKUR BETS

MERKUR BETS ist die jüngste Erlaubnis im Feld – die Merkur Bets Malta Limited führt die Marke seit 06.11.2023 auf der Whitelist. Hinter der Marke steht die Gauselmann-Gruppe, die vor allem aus dem stationären Spielgeschäft kommt; die Online-Sportwetten sind ein logischer nächster Schritt. Für die Lucky 31 bedeutet das: ein Anbieter, der seine Hausaufgaben macht, ohne den deutschen Markt komplett umzukrempeln. Der MERKUR BETS CLUB schüttete für Kombiwetten oder Betbuilder mit mindestens drei Auswahlen und einer Gesamtquote von mindestens 4,00 bei einem Wocheneinsatz von mindestens 25 € am Montag der Folgewoche eine Freebet über 5 € aus – die Aktion lief vom 09.06.2025 bis 14.07.2025. Wer mit einer Lucky 31 teilnehmen will, sollte darauf achten, dass die Aktion nur für bestimmte Wettformen gilt und die Mindestquote 4,00 auf den gesamten Schein fordert – das ist bei einer Fünfer-Kombi mit durchschnittlichen Quoten über 1,60 erreichbar, aber nicht selbstverständlich. Für Spielerinnen und Spieler, die einen Anbieter mit klarer deutscher Verwurzelung suchen, ist MERKUR BETS eine Adresse, die man im Auge behalten sollte.

bpremium

bpremium steht nicht auf der Whitelist der GGL und ist daher kein Anbieter mit deutscher Erlaubnis. Die Marke existiert im deutschsprachigen Raum; eine Lizenz aus einem anderen EU-Staat ersetzt die deutsche Erlaubnis nicht. Wer bei bpremium spielt, spielt außerhalb des deutschen Regelwerks – ohne OASIS, ohne LUGAS, ohne die Treuhandarchitektur der deutschen Lizenz. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sehen für Bonusgewinne aus Sportwetten vor, dass der Bonusbetrag und der zugehörige Einzahlungsbetrag jeweils fünfmal bei Dezimalquoten ab 1,7 umgesetzt werden müssen, bevor eine Auszahlung möglich ist. Cash Out wird für Einzel- und Kombiwetten angeboten, ein Anspruch auf das Angebot für alle Spiele besteht nicht. Für die Lucky 31 bedeutet das: Wer in einem Markt ohne deutsche Erlaubnis spielt, sollte sich bewusst sein, dass die Spielerarchitektur fehlt – und dass die Frage einer Rückzahlung verlorener Einsätze, wie sie vor dem EuGH verhandelt wird, kein Versprechen, sondern eine offene Rechtsfrage ist.

Winamax

Winamax steht ebenfalls nicht auf der GGL-Whitelist. Die Marke bewirbt im Footer eine Aussage zu „0 % Wettsteuer und die besten Quoten“, die auf eine Odoxa-Studie zu 2.967 Spielen (Fußball, Tennis, Handball) vom 01.04.2025 bis 30.08.2025 verweist, nach der Winamax bei 45 % der untersuchten Quoten auf Platz eins lag. Wer diese Aussage liest, sollte wissen, dass „0 % Wettsteuer“ eine Eigenangabe ist – die Steuer wird in der Mechanik des Anbieters behandelt, nicht erhoben, was für die Spielerin den Effekt hat, dass die Auszahlung ohne sichtbaren Abzug erfolgt. Der Cashout ist für Einzel-, Kombi- und MyMatch-Wetten verfügbar, ausgeschlossen sind Systemwetten, Torschützenwetten, Langzeitwetten und mit Freebets platzierte Wetten. Für die Lucky 31 heißt das: Wer eine Systemwette spielt, hat bei Winamax keinen Cashout – wer also mitten im Schein aussteigen will, kann es hier nicht. Das Willkommensangebot verdoppelt die erste Einzahlung bis zu 100 € in Freebets; die Einzahlung selbst muss zur Auszahlung einmal umgesetzt werden, bei einer Mindestquote von 1,05, Obergrenze 100 €. Wer in einem Markt ohne deutsche Erlaubnis spielt, sollte sich bewusst sein, dass die Spielerarchitektur fehlt.

Wie die Sportwettensteuer die Lucky 31 verändert

Die Sportwettensteuer ist eine Sonderabgabe, die der Veranstalter der Wette schuldet – nicht die Spielerin. Sie beträgt 5,3 % auf den um die Steuer selbst verminderten Einsatz (Rennwett- und Lotteriegesetz, §§ 16-25), also rund 5,03 % des gezahlten Betrags. Die Anbieter entscheiden selbst, ob und wie sie die Steuer an die Kundinnen und Kunden weitergeben. Wer in Deutschland bei einem Whitelist-Anbieter spielt, liest die Weitergabe in den Wettregeln oder den AGB des Anbieters. Sportingbet etwa behält 5 % des Bruttogewinns ein, ODDSET spricht von einem „Quotenabschlag“ in derselben Größenordnung, andere Anbieter ziehen die Steuer direkt von der Quote ab, sodass die angezeigte Quote bereits den Netto-Wert zeigt.

Für eine Lucky 31 bedeutet die Steuer, dass sie auf jede einzelne der 31 Linien anfällt, die am Ende tatsächlich gewinnt – nicht auf den Gesamtschein, sondern auf jede Auszahlung. Bei fünf Auswahlen, die alle treffen, zahlt die Spielerin 31-mal Steuer; bei zwei Auswahlen, die treffen, zahlt sie nur auf die wenigen Linien, in denen diese beiden Auswahlen zusammen vorkommen. Die Steuer ist also eine proportionale Belastung des Gewinns, nicht des Einsatzes; wer die Steuer versteht, weiß, dass eine Lucky 31 mit niedrigen Quoten überproportional unter der Steuer leidet, weil die kleinen Auszahlungen stark zusammenschrumpfen.

Häufige Fragen zur Lucky 31

Was genau ist eine Lucky 31, und woraus setzt sie sich zusammen?

Die Lucky 31 ist eine Full-Cover-Wette auf fünf Auswahlen, die 31 einzelne Wetten umfasst: fünf Einzelwetten, zehn Doppel, zehn Dreier, fünf Vierer und eine Fünfer-Kombination. Jede der 31 Linien wird einzeln bewettet, weshalb der Gesamteinsatz 31-mal so hoch ist wie der Einsatz pro Linie. Gewonnen wird, sobald eine Linie ihre Auswahlen vollständig trifft; das kann bei einer einzelnen Auswahl anfangen und reicht bis zum Volltreffer aller fünf Auswahlen.

Wie viele Wetten ergeben sich aus dem System bei fünf Auswahlen?

Bei fünf Auswahlen ergeben sich rechnerisch 31 Wetten – fünf Einzelwetten, zehn Doppel, zehn Dreier, fünf Vierer und die Fünfer-Kombination. Die Systemtabelle von ODDSET nennt das System „ALL“ für fünf Tipps und gibt dieselbe Zahl aus. Wer eine andere Zahl erwartet, hat eine andere Definition des Full-Cover-Systems im Kopf.

Wie unterscheidet sich die Lucky 31 von der Lucky 15?

Die Lucky 15 hat vier Auswahlen und 15 Linien; die Lucky 31 hat fünf Auswahlen und 31 Linien. Beide schließen die Einzelwetten ein; bei beiden steigt die Anzahl der Linien mit jeder weiteren Auswahl rapide. Wer den Unterschied nicht kennt, sieht ihn spätestens in der Einsatzzeile: 15 Euro oder 31 Euro pro Wette bei einem Euro pro Linie.

Wie berechnet ein Lucky-31-Rechner Gesamteinsatz und Auszahlung?

Ein Rechner nimmt die fünf Quoten, baut daraus die 31 Linien mit eigenen Gesamtquoten und multipliziert den Einsatz pro Linie mit der jeweiligen Gesamtquote. Wer alle Auswahlen trifft, bekommt die Summe aller 31 Auszahlungen; wer nur einige trifft, bekommt die Summe der Linien, die mit diesen Auswahlen vollständig sind. Der Rechner zeigt auch den Verlust der Linien, die nicht durchgehen – das ist der Teil, den viele Spielerinnen und Spieler unterschätzen.

Wie wirkt sich die Sportwettensteuer von 5,3 % auf Gewinne aus Systemwetten aus?

Die Steuer wird auf jede gewonnene Linie einzeln erhoben – 5,3 % auf den Einsatz minus die Steuer selbst, also rund 5,03 % des gezahlten Betrags. Bei einer Lucky 31 mit fünf Treffern fallen 31-mal Steuer an; bei weniger Treffern entsprechend weniger. Die Steuer ist eine Belastung des Gewinns, nicht des Einsatzes; kleine Auszahlungen schrumpfen überproportional.

Wie lässt sich prüfen, ob ein Anbieter für Lucky-31-Wetten eine deutsche Erlaubnis auf der Whitelist hat?

Die GGL führt die Whitelist auf ihrer Website; dort ist jeder Anbieter mit Domain und Erlaubnis-Datum verzeichnet. Wer einen Anbieter prüfen will, sucht dort nach der Domain, die für Sportwetten zugelassen ist – nicht nach der Casino- oder Slots-Domain desselben Anbieters. Ist die Domain nicht in der Liste, fehlt die deutsche Erlaubnis, und die Wette findet außerhalb des deutschen Regelwerks statt.

Inhalt erstellt vom Team «tenniswetteninfo»